Von Herzen und Wünschen

DAS PROJEKT

Die Wünsche. Es gibt sie in gut („Alles Gute zum Geburtstag“), es gibt sie in böse („Die Pest wünsche ich Dir an den Hals!)“. Es gibt sie im Märchen („Vor langer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat“), im Marketing („Typologie der Wünsche“) und in Freuds „Traumtheorie“ (bewusste und unbewusste Wünsche).

Es gibt sie zur Begrüßung („Grüß Gott!“), zu Mahlzeiten („Guten Appetit“) oder aus Mitleid („Gute Besserung“). Es gibt sie kompliziert („Der Wunsch ist ein Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder Wahrnehmung oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder für einen Anderen“) oder ganz einfach: „Alles Gute!“. Wir haben ein ganzes Heft daraus gemacht: Von Herzen und Wünschen. Für den Groh Verlag.

DIE GESCHICHTE

Ein Wunsch ist oftmals wenig greifbar. Und dann doch wieder sehr konkret. Ein Wunsch ist wie eine Mischung aus einer Idee, einem Verlangen, einem Bedürfnis, einem Weg. Das Ziel ist meist sehr klar („Gesundheit!“), der Weg dorthin manchmal nebulös. Ein Wunsch ist ein wenig wie eine Skizze. Eine Skizze, die erst einmal nicht mehr (aber auch nicht weniger) ist als der Versuch, eine Idee festzuhalten.

Dazu schlagen wir Pflöcke in das Heft, an denen man sich festhalten kann. Personalisieren über die Auswahl passender Personas und untermauern gleichzeitig die Wünschekompetenz des Absenders Groh. Wir fragen: Was ist ein Wunsch? Was wünschen wir uns? Und den Anderen? Und woher kommt eigentlich ein Wunschzettel? Und dann garnieren wir das Ganze auch noch mit einem Glossar, in dem selbst Shakespeare seinen Platz findet*

*(da war der Wunsch Vater des Gedanken…)

IM EINZELNEN

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