{"id":10106,"date":"2020-07-08T13:34:13","date_gmt":"2020-07-08T13:34:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/?post_type=portfolio&#038;p=10106"},"modified":"2020-07-17T05:42:33","modified_gmt":"2020-07-17T05:42:33","slug":"atomschmerz-daddys-girl","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/portfolio\/atomschmerz-daddys-girl\/","title":{"rendered":"5. Daddys Girl"},"content":{"rendered":"<div class=\"grid kcm\">\n<div class=\"grid__item six-twelfths portable--five-twelfths lap--one-whole palm--one-whole top-no-padding bottom-no-padding center \">\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span class=\"type_second weight_light\">5. Daddys Girl<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Es reicht f&uuml;r Zahlenschlachten. F&uuml;r Relationen. F&uuml;r Zusammenh&auml;nge, wo sie hergestellt werden k&ouml;nnen. Oft genug nur Vermutungen, wenig handfeste Beweise, verdeckte Schuldzuweisungen. Mal verpackt in wissenschaftliche Akribie und Gratwanderei, mal in politische Agenden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Der Blick hinter die Datenreihen offenbart Unsicherheit, l&auml;sst einen Kit der Angst zwischen den Generationen erkennen. Ja, ein etwas h&ouml;heres Vorkommen von Krankheiten wie rheumatoide Arthritis oder autoimmune Schilddr&uuml;senerkrankungen, dazu Asthma oder Ekzeme lasse sich in der Gemeinschaft der Atomtestveteranen feststellen. &bdquo;Aber nicht im &Uuml;berma&szlig;&ldquo;, so Dr. Becky Alexis-Martin, Co-Autorin von &bdquo;Nuclear Families: A Social Study of British Nuclear Test Veteran Community Families&ldquo;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Auch von Geburtsfehlern wurde berichtet. Die gro&szlig;e Mehrheit der Leiden sei aber psychosomatisch, Depressionen und posttraumatische Belastungsst&ouml;rungen: &bdquo;Die schwerste Last f&uuml;r die meisten Nachkommen ist die schiere Angst, irgendwann das Erbe einer strahlenbedingten Krankheit antreten zu m&uuml;ssen.&ldquo;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Das gro&szlig;e Leiden ist Angst, ist Atomschmerz. Shelly Grigg ist genau das. Shelly Grigg, das ist der Schmerz zwischen dem 5. Lenden- und dem 1. Stei&szlig;beinwirbel. Shelly ist Diabetes, ist Morbus Biermer, ist das Problem mit der Schilddr&uuml;se, ist rheumatische Arthritis in ihren Kinderjahren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Shelly ist eine seltene Art der Fettsucht, ist die Adipositas dolorosa oder Dercumsche Krankheit, die 2003 bei ihr diagnostiziert wird. Fest, k&ouml;rnig und knotig f&uuml;hlt sich das Fett an, &bdquo;wie ein B&uuml;ndel von W&uuml;rmern&ldquo;, beschreibt es der Namensgeber der Krankheit, der US-amerikanische Neurologe Francis Xavier Dercum. Die Vorderarme, die Unterschenkel, die H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e, Hals und Gesicht bleiben von den Fettansammlungen fast frei. Die Massen sammeln sich am Rumpf und an den Oberschenkeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Rund 20 Pillen muss Shelly jeden Tag schlucken, alle 10 Wochen wird ihr eine Thyroxin-Injektion intraven&ouml;s verabreicht. Durch ihr 3-Zimmer-K&uuml;che-Bad-Heim in einer Reihenhaussiedlung in Hemlington nahe Middlesborough zieht der etwas strenge Geruch nach einem Labrador und zwei Katzen. Auf dem Boden vor dem Fernseher hockt in sich gefallen ein gro&szlig;er Pl&uuml;schaffe, mit &bdquo;Good Boy&ldquo; in Wei&szlig; bedruckt. Im schwarzen B&uuml;cherregal lehnt neben einer Handvoll Familienbildern auch die Phil-Collins-Biografie &bdquo;Not Dead Yet&ldquo;.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"grid__item two-twelfths portable--auto lap--auto palm--auto top-no-padding bottom-no-padding \"><\/div>\n<div class=\"grid__item four-twelfths portable--five-twelfths lap--one-whole palm--one-whole top-no-padding bottom-no-padding \">\n<div class=\"lazyload-container ratio-enabled\" style=\"max-width:1707px; margin: auto\"><figure id=\"attachment_9745\" aria-describedby=\"caption-attachment-9745\" style=\"padding-top:149.97070884593%\" class=\"wp-caption aligncenter\"><noscript><img class=\"wp-image-9745 size-full lazyload ll\" src=\"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg4-scaled.jpg\"><\/noscript><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9745 size-full lazyload ll\" alt=\"\" width=\"1707\" height=\"2560\" data-sizes=\"auto, (max-width: 1707px) 100vw, 1707px\" data-srcset=\"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg4-scaled.jpg 1707w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg4-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg4-455x683.jpg 455w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg4-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg4-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg4-1365x2048.jpg 1365w\"><figcaption id=\"caption-attachment-9745\" class=\"wp-caption-text\">Shelly Grigg<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"grid__item four-twelfths portable--five-twelfths lap--one-whole palm--one-whole top-no-padding bottom-no-padding \">\n<div class=\"lazyload-container ratio-enabled\" style=\"max-width:1707px; margin: auto\"><figure id=\"attachment_9743\" aria-describedby=\"caption-attachment-9743\" style=\"padding-top:149.97070884593%\" class=\"wp-caption aligncenter\"><noscript><img class=\"wp-image-9743 size-full lazyload ll\" src=\"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg2-scaled.jpg\"><\/noscript><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9743 size-full lazyload ll\" alt=\"\" width=\"1707\" height=\"2560\" data-sizes=\"auto, (max-width: 1707px) 100vw, 1707px\" data-srcset=\"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg2-scaled.jpg 1707w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg2-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg2-455x683.jpg 455w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg2-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg2-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/SGrigg2-1365x2048.jpg 1365w\"><figcaption id=\"caption-attachment-9743\" class=\"wp-caption-text\">Roy Grigg\/Bruder Paul<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"grid__item six-twelfths portable--five-twelfths lap--one-whole palm--one-whole top-small-padding bottom-no-padding center \">\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Shelly ist das Morphium, von dem sie glaubt, dass es ihr bester Freund sei. Das klinge zwar furchtbar, sagt sie, sie wisse das schon auch, aber sie habe nun einmal Schmerzen, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. &bdquo;Das Morphium stumpft zumindest die schlimmsten Spitzen ab.&ldquo;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Shelly ist auch Daddy&rsquo;s Girl und Daddy war Roy Grigg und Roy Grigg landet im Sommer 1959 auf Christmas Islands, ein Jahr nach den Grapple- Explosionen. 22 war er da.<\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18pt;\">Ein Ausputzer, der die Angst wegs&auml;uft<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Auch Roy war Ausputzer, sagt Shelly, hat aber nie eine Explosion miterlebt, trotzdem w&uuml;nscht sie sich, er h&auml;tte ihr mehr dar&uuml;ber erz&auml;hlt: Wie er den ganzen M&uuml;ll auf der Insel wegr&auml;umte, den Sand von den Zelten und Autos fegte, im verseuchten Wasser schwamm, den verseuchten Fisch a&szlig;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Nach seiner Zeit in der Navy macht Roy dicht oder gar nicht erst auf und f&auml;ngt das Trinken an. Ein Alkoholiker, der es an schlechten Tagen nicht ins eigene Schlafzimmer schafft. Dann packt ihn seine Frau ins Bett der Tochter. An ganz schlechten Tagen ist er so voll, dass er es einn&auml;sst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Aber f&uuml;r Shelly ist er auch einer, der nicht eines Morgens aufwacht und sich dazu entschlie&szlig;t, alkoholabh&auml;ngig zu werden. &bdquo;Du kommst zur&uuml;ck, mit all den Erinnerungen und &Auml;ngsten im Gep&auml;ck, mit der Unsicherheit, dass du vielleicht selbst jede Menge Strahlung abbekommen hast&ldquo;, sagt sie. Unvorstellbar sei das, diese immerw&auml;hrende Furcht vor Sp&auml;tfolgen oder gar einem vorzeitigen Tod. Daddy hat die einfach weggesoffen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Roy Grigg wird beides: krank und fr&uuml;h sterben. Als er am 31. Juli 2001, mit 64, dem Knochenkrebs erliegt, stirbt er jedoch nicht als Roy Grigg, er stirbt als Bruder Paul. Im August 1987 tritt Corporal Roy Grigg, Atomtestveteran, Alkoholiker, dem Franziskanerorden bei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Warum? &bdquo;Auf die Frage hat er nur geantwortet: &sbquo;Weil ich den Ruf geh&ouml;rt habe&rsquo;&ldquo;, sagt Shelly Grigg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Franz von Assisi, Ordensgr&uuml;nder, Bettelm&ouml;nch, Schutzpatron der Tiere, der Natur, der Umwelt. Der, dem dieser Satz zugeschrieben wird: &bdquo;Die ganze Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzelnen Kerze nicht l&ouml;schen.&ldquo; Als Bruder Paul soll Dad wohl auch die Natur und die Menschen geliebt haben, die Wanderer und Obdachlosen, die er von der Stra&szlig;e holte, sie wusch, ihnen Essen und saubere Kleidung gab. Ja, er war sogar Mitglied der &bdquo;British Fuchsia Society&ldquo;, sagt Shelly, ein wenig stolz. Als w&auml;re das ein kleines bisschen Heiligsprechung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Corporal Roy Grigg\/Bruder Paul, gel&auml;utert, gereinigt, zur&uuml;ckgezogen, trocken, Menschen- und Blumenfreund. Licht in der dunklen Welt der Shelly Grigg. &bdquo;Als Papa starb, f&uuml;hlte ich mich sehr allein&ldquo;, sagt sie. Licht aus. W&auml;hrend sie von ihrem Vater erz&auml;hlt wird sie immer mal wieder zu Weinen beginnen, vier oder f&uuml;nf Mal. &Uuml;ber Papas Tod erz&auml;hlt sie n&uuml;chtern weiter: &bdquo;Ab dann fingen meine gesundheitlichen Probleme an und ich begann, Fragen zu stellen.&ldquo;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Sie sucht und findet. Andere, die &auml;hnliche Leiden haben, Gleichgesinnte, Gef&uuml;hlserben. F&uuml;r die, vor allem aber f&uuml;r sich selbst, gr&uuml;ndet sie die Facebook-Gruppe &bdquo;Fallout&ldquo;. Sie schafft sich ihr Milieu, ihre Trauma-Community mit 800 Mitgliedern. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Sie gr&auml;bt und w&uuml;hlt sich in ihren Stammbaum, bis ins Jahr 1705 zur&uuml;ck. Sie findet nichts. Nat&uuml;rlich nicht, denn was w&auml;re das, wenn ihr zwischen Industrieller Revolution und viktorianischem Zeitalter pl&ouml;tzlich ein Vorfahre querkommt, eine Fettsucht vielleicht, ein genetischer Abweichler, der ihr damit ihren Atomschmerz streitig machte?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"grid__item six-twelfths portable--five-twelfths lap--one-whole palm--one-whole top-no-padding bottom-no-padding center  \">\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18pt;\">Ein kleines bisschen Heiligsprechung<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Sie findet auch keine Wut auf ihren Vater. Nein, sagt sie, die V&auml;ter treffe keine Schuld, &bdquo;keiner von denen hat sich freiwillig gemeldet&ldquo;. Vielmehr seien sie gezielt ausgew&auml;hlt worden: fast alles unverheiratete, kinderlose, junge M&auml;nner, die sich vor ihrer Abreise einem Bluttest unterziehen mussten. &bdquo;Auch wenn das Verteidigungsministerium das heute bestreitet, die meisten waren fit und gesund und kehrten krank zur&uuml;ck.&ldquo; Sie h&auml;tten ihr Leben gegeben, sagt sie. Als w&auml;re das noch ein kleines bisschen mehr Heiligsprechung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Am 6. August 2001 wird Roy Grigg\/Bruder Paul beerdigt. W&auml;hrend der Totenmesse klingen Glocken, sie erinnern an die, die auch auf Christmas Island bei der Entwarnung nach den Tests l&auml;uteten. Aber auch an die, die heute noch einmal im Jahr in Japan geschlagen werden, immer am 6. August, immer um 8 Uhr 16. Der Tag, an dem Roy Grigg\/Bruder Paul begraben wird, ist &ldquo;Hiroshima Day&rdquo;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">W&auml;hrend der Messe sagt einer der anwesenden Ordensbr&uuml;der noch: &bdquo;Two things were born in Shelly&rsquo;s Dad, in that exploding light cloud burst&ldquo;. Zwei Dinge wurden in Shelly&rsquo;s Dad geboren, in dieser explodierenden Lichtwolke.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">W&auml;re da mehr Leben in ihrem Leben, wenn in seinem weniger Bombe gewesen w&auml;re? Vielleicht h&auml;tte sich Roy Grigg auch ohne Atombombe ins Koma gesoffen. Vielleicht h&auml;tte er sich auch scheiden lassen, w&auml;re auch Ordensbruder geworden, w&auml;re auch an Krebs erkrankt, vielleicht fr&uuml;her, vielleicht auch sp&auml;ter. Vielleicht auch nichts von alledem.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Heute ist alles Bombe im Leben der Shelly Grigg. Sie ist zum Bersten voll damit, sie schwimmt im Schmerz. Vielleicht auch, weil der M&uuml;ll, der Dreck, der Staub, den Roy Grigg auf der Insel wegfegt, sich schon &uuml;ber sein Atomkind gelegt hat, als das noch gar nicht geboren war. Vielleicht auch nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">&bdquo;Ich hasse mich&ldquo;, sagt Shelly Grigg heute. &bdquo;Ich verachte meinen K&ouml;rper&ldquo;. Sie sch&auml;mt sich f&uuml;r ihn. F&uuml;r etwas, von dem die &Auml;rzte sagen, er &auml;hnelte mehr dem einer Achtzigj&auml;hrigen statt einer Mittf&uuml;nfzigerin. Und dass dieser K&ouml;rper wohl in ein paar Jahren einen Rollstuhl brauche.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Vielleicht fr&uuml;her, vielleicht auch sp&auml;ter. Vielleicht auch gar nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Es ist diese Ungewissheit, die das Atomkind in sich tr&auml;gt. Das Gef&uuml;hl, dass die Dinge einfach nicht ganz richtig sind. Sicher ist nur, sagt Shelly, dass sie entschieden hat, dem Ganzen ein Ende zu setzen: Sie liebe Kinder, sagt sie, ach, wie fantastisch w&auml;re das, k&ouml;nnte sie ihre Geschichte und Geschichten weitererz&auml;hlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Da ist aber eben auch die Angst, mit den Geschichten &bdquo;eine Art Gift&ldquo; weiterzugeben, sagt sie. &bdquo;Also setze ich bei mir den Schlusspunkt f&uuml;r meine Familie: no kids, keine Kinder!&ldquo; <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Sie sei, sagt sie, das Ende ihrer Geschichte.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Atomschmerz<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"class_list":["post-10106","portfolio","type-portfolio","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/10106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portfolio"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10106"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/10106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10193,"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/10106\/revisions\/10193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiomonaco.de\/wordpress3\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}